Ich wandere gern und versprühe meine Freude an der Natur. Daher lebe ich in der Zentralschweiz. Gern entscheide ich mich wieder und wieder für einen Ausflug auf die Königin der Berge, der Rigi. Mittwoch, ein ruhiger Tag mit weniger Touristen als sonst; in Luzern setze ich mich ins Schiff und genieße die Fahrt mit gut gelaunten Touristen.

Ich hätte die Wahl, noch anders auf die Rigi zu fahren, beispielsweise von Weggis aus mit einer grossen Gondel nach «Rigi Kaltbad«. Von dort aus weiterwandernd oder auf die Zahnradbahn umsteigend. Überdies besteht ebenso bis ganz hinauf, wie das oft rote Bähnchen von Vitznau her, eine Zahnradbahn in Arth Goldau.
Atemberaubend umsäumt das Panorama majestätische Gebirge, kräftige Bergwiesen wie Wälder. Über 700 m verflüchtigt sich das dichte Nebelmeer heute, die Sonne zeigt sich zunehmend und kitzelt meinen Bewegungs- wie Tatendrang.





Die Touristen besteigen die rote Zahnradbahn in Vitznau, wobei die meisten direkt vom soeben angelegten Schiff umsteigen. Das edel-faltige Gebirge, die vielen dunkeln, sattgrünen Tannenbäume türmen sich neben uns auf. Ich frage das Paar neben mir, ob ich das Fenster öffnen kann. Die einziehende Frische belebt unsere Empfindungen, und ich sehe freudvoll Wälder, bald Almen vorbeiziehen.
Der Winter hat erst begonnen, doch die Gebirgsgipfel tragen schon ihren Puderzuckerhut. Nach einem herrlichen Tag in der Höhe wandere ich bei Sonnenuntergang bis «Rigi Kaltbad» hinunter, von wo aus es dann wieder mit dem roten Bähnchen hinunter bis Vitznau und von dort auf`s Schiff heim nach Luzern geht. «Adieu!»



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Autorin des Beitrags; S. Keller, E-Mail

