Unsere Reise begann früh morgens in Zürich, voller Vorfreude auf das mediterrane Flair von Lugano. Dank der modernen Bahninfrastruktur, dem Gotthard-Basistunnel und dem Ceneri-Basistunnel, verging die Fahrt wie im Flug und wir erreichten unser Ziel im Handumdrehen.
In Lugano angekommen, sausten wir mit der Standseilbahn direkt ins Herz der Stadt. Ein geschäftiges Treiben empfing uns, gesäumt von einladenden Cafés und dem Duft von frisch gebrühtem Kaffee.
Unser Weg führte uns direkt zum Seeufer, wo wir das Schiff nach Porto Ceresio bestiegen. Die Fahrt war ein Genuss für die Sinne. Sanft glitt das Schiff über das tiefblaue Wasser, während wir die malerischen Landschaften am Ufer bewunderten. Besonders faszinierend war die Passage der Brücke von Melide, die den See in einen nördlichen und einen südlichen Teil teilt.

Kurz überlegten wir, einen Zwischenstopp im bezaubernden Morcote einzulegen, entschieden uns dann aber, die Fahrt bis nach Porto Ceresio fortzusetzen. Und diese Entscheidung sollte sich lohnen! In Porto Ceresio schlenderten wir gemütlich an der Promenade entlang zur Piazza, ließen uns von der entspannten Atmosphäre treiben und entdeckten in einer versteckten Nebengasse eine Gelateria, die uns ein fantastisches Gelato zauberte.





Zurück in Lugano führte uns unser Weg zum Monte Brè. Wir fuhren bis zum Dorf und stiegen anschließend in etwa 20 Minuten zum Berggipfel auf. Von der Terrasse des Restaurants bot sich uns ein atemberaubender Ausblick über den Luganersee und die umliegende Bergwelt. Dazu eine wohlschmeckende hausgemachte Limonade.
Für den Rückweg nach Lugano wählten wir die Standseilbahn, die uns bequem und sicher zurück in die Stadt brachte. Am Bahnhof Lugano angekommen, begab ich mich auf die Suche nach einem Trinkwasserbrunnen. Nach einigem Suchen wurde ich am Gleis 1 fündig. Genügend Wasser auf Reisen ist wichitg. Übrigens, ein Verzeichnis der Trinkwasserbrunnen an den SBB-Bahnhöfen wäre eine tolle Sache – ich bitte die SBB schon lange darum!

Voller wunderbarer Eindrücke und Erinnerungen traten wir schließlich die Heimreise an. Dieser Ausflug nach Lugano war ein rundum gelungenes Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.







